Zucker

Bei der Bevölkerung steigert sich das Bewusstsein für das allgemeine Wohlbefinden und die Gesundheit. Uns allen ist die Wichtigkeit eines gesunden Lebensstils mit einer ausgewogenen Ernährung und körperlicher Aktivität bekannt. Die Kombination aus bekömmlicher Nahrung und regelmäßigem Sport spielen eine wichtige Rolle um uns for vielen Krankheiten zu schützen. Der wohl am meist untersuchtesten Aspekt für unsere Gesundheit ist der Einfluss des Konsums von Zucker für uns. Es ist eine gut dokumentierte Tatsache, dass die Aufnahme von Zucker eingeschränkt werden muss. Während Zucker aus Milch, Früchten, Honig und anderen natürlich vorkommenden Zuckerquellen förderlich für unsere Gesundheit ist, sollten wir raffinierten Zucker und künstliche Süßmittel weitestgehend reduzieren.

Diabetes ist eine der vielen Gesundheitsprobleme die entstehen können, wenn in der Ernährung eine zu große Menge an Zucker aufgenommen wird. Menschen die beispielsweise an Diabetes leiden, haben Schwierigkeiten Ihren Blutzucker zu verstoffwechseln. Deshalb muss die täglich konsumierte Zuckermenge genaustens überwacht werden. Ein Ungleichgewicht im Blutzuckerspiegel könnte zu grünem Star, Bluthochdruck, Beklommenheit, erhöhte Triglycerinwerte (bestimmte Form der Blutfette) sowie Nierenerkrankungen führen. Für Diabetiker können ganz alltägliche Dinge zu einer großen Anstrengung und Schwierigkeiten führen. Zucker beeinflusst unser Immunsystem auch insofern, dass eine geringere Anzahl an weißen Blutkörperchen, die Krankheitserreger bekämpfen, produziert wird. Bei Diabetes handelt es sich um eine chronische Krankheit, weshalb damit verantwortungsbewusst umgegangen werden muss.

Raffinierter, weißer Zucker hat so gut wie keinen Nährwert. Um diesen aufgenommenen Zucker zu verbrennen, nutzt der Körper Vitamine und Minerale und Minerale wodurch diese Vorräte verkleinert werden. Auch ist Zucker schädlich für die Aufnahme von Mineralien. Und mit wenig Vitaminen und Mineralien in unserem Körper gehen eine Vielzahl anderer Probleme einher. Zucker, dessen Zusammensetzung der von Alkohol gleicht, kann zudem auch süchtig machen. Wenn Sie also Ihre Ernährung umstellen und Zucker weitestgehend vermeiden kann es sein, dass Ihr Körper auf diesen “Entzug” unter anderem mit Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen reagiert. Wenn Sie sich also entscheiden, auf Zucker weitestgehend zu Verzichen, empfiehlt es sich, einen Arzt oder qualifizierten Ernährungsberater aufzusuchen.

Die Zuckeraufnahme steht in direktem Zusammenhang mit einer Gewichtszunahme. Getränke, industriell hergestellte Lebensmittel und Drinks die über einen hohen Anteil an Fruktose verfügen liefern nicht die vom Körper benötigten Nährstoffe. Dafür können Sie durch einen hohen Anteil an künstlichen Süßungsmitteln und Zucker eher zu einer Gewichtszunahme führen. Wenn Sie eher einen bewegungsarmen Lebensstil pflegen führt die Kombination aus zu viel Zucker und zu wenig Bewegung automatisch dazu, dass all der überschüssige Zucker nicht verbrannt sondern in Fett umgewandelt und im Körper gespeichert wird. Daraus können Krankheiten wie beispielsweise Fettleibigkeit, Herzerkrankungen und auch Arthritis resultieren. Sie müssen feststellen, wie viel Zucker Ihr Körper für den von Ihnen geführten Lebensstil benötigt und entsprechend die Zuckeraufnahme in Ihrer Ernährung verringern und anpassen.

Cholesterin kann gut, aber auch schlecht sein. Überschüssiger Zucker erhöht die schlechten Cholesterinwerte während das Level des für die Gesundheit vorteilhaften Cholesterins verringert wird. Dies kann beispielsweise zu einer Blockade der Arterien führen. Auch Karies und Zahnfleischerkrankungen können entstehen. Regelmäßiges Zähneputzen kann zwar helfen, allerdings ist eine Verringerung der Zuckerzufuhr empfehlenswert. Da der Anstieg der Magensäure unter anderem auf Zucker zurückzuführen ist, können sich die Symptome bei Menschen die unter Reizdarm leiden, verschlimmern. Deshalb empfiehlt es sich, bei solchen Beschwerden die Zuckeraufnahme einzuschränken.

Die Aufnahme von zu viel Zucker kann auch zu Kraftlosigkeit und Erschöpfung führen. Die Erhöhung von Tryptophan führt zu einem Anstieg der Serotinwerte was wiederum zu einer exzessiven Nahrungsaufnahme führen kann. Ein hoher Zuckerwert ist meist von einem sehr niedrigen gefolgt. Solche Schwankungen sind auf die Ausschüttung von Endorphinen oder die Freisetzung einer hohen Menge an natürlichen Beruhigungsmitteln zurückzuführen. Manche Menschen leiden auch unter Schlaflosigkeit, während andere sich sehr schlapp und müde fühlen. Mit der richtigen Ernährung kann man allerdings ganz einfache solche extremen Gefühle regulieren. Beispielsweise sind Nahrungsmittel mit einem niedrigen glykemischen Index wie Bohnen und Linsen besser als Reis, Nudeln und Brot.

Aktuelle Studien zeigen, dass Zucker ein Ungleichgewicht bei den Sexualhormonen auslösen kann. Überschüssiger Zucker wird in Lipide umgewandelt was die Testosteron- und Östrogenwerte beeinflusst. Diese Lipide binden die Sexualhormone und hindern sie in ihrer normalen Funktion. Akne, Zysten in den Eierstöcken, Gebärmutterkrebs und Unfruchtbarkeit sind ein paar der Krankheiten die bei Frauen vorkommen könnten. Zucker kann die Aufnahme von Protein verhindern oder sogar dessen Struktur verändern. Bei schwangeren Frauen wird das Zuckerlevel genaustens beobachtet, da eine Schwangerschaftsvergiftung schwere Folgen für Mutter und Kind mit sich bringen kann. Gefährdete Frauen sind deshalb angehalten sich zuckerfrei oder nur mit wenig Zucker zu ernähren. Nach einem langen Zeitraum, könnte Schwangerschaftsdiabetes zu Diabetes bei der Mutter führen. Osteoporose ist eine weitere Krankheit, die durch eine zu hohe Zuckeraufnahme hervorgerufen werden kann.

Unser Körper benötigt lediglich eine geringe Anzahl an Fructose (Fruchtzucker) welche beim Verzehr von Früchten aufgenommen wird, wodurch Sie auf eine große Menge an raffiniertem Zucker verzichten können. Auch Honig verfügt nicht nur über Zucker sondern auch über viele Kalorien, weshalb Sie hier auf eine angemessene Menge achten sollten. Auch stehen viele Menschen künstlichen Süßungsmitteln skeptisch gegenüber, weshalb Sie deren Verzehr überdenken sollten. Berechnen Sie, wie viele Kalorien Sie täglich benötigen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder qualifiziertem Ernährungsberater über Möglichkeiten, zu viel Zucker aus Ihrer Ernährung zu nehmen. Denn auch wenn die Süße zuckerfrei ist, heißt das nicht, dass darin keine Kalorien enthalten sind. Ergänzungsmittel sollten deshalb auf deren Kaloriengehalt geprüft werden. Achten Sie allgemein auf eine ausgewogene Ernährung und eine niedrige Aufnahme von Zucker.

Essen Sie anstelle von Schokolade oder Limonade doch Obst und frisch gepresste Säfte. Lesen Sie sich die Herstellerinformationen der Produkte gut durch und überprüfen Sie, ob darin Zucker enthalten ist. Versuchen Sie auf natürliche Produkte ohne künstlichen Zucker zurückzugreifen. Finden Sie eine Balance zwischen aufgenommenen und verbrannten Kalorien um eine negative Energiebilanz zu schaffen. Integrieren Sie Bewegung und Sport in Ihren Alltag um fit und gesund zu bleiben. Auch wenn Zucker Energie liefert, sollten Sie die Menge stark reduzieren und daraus das meiste machen.

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