Heilfasten – Anleitung zur Entgiftung des Körpers

Heilfasten ist eine Form des nicht religiös motivierten Fastens und dient oft der „Entschlackung“, „Entgiftung“ oder Regeneration des Körpers. Eine Fastenkurs ist keine Diät und sollte nur zur kurzzeitig und unter ärtzlicher Betreuung durchgeführt werden.

Es gibt verschiedene Arten des Heilfastens, wie beispielswiese das Molkefasten, Teefasten oder Suppenfasten. Welche die richtige Methode für Sie ist, sollten Sie zusammen mit Ihrem Arzt entscheiden.

Wenn dem Körper, wie bei einer Fastenkur, keine Nahrung zugeführt wird, schaltet er nach ein bis zwei Tagen auf den sogenannten Hungerstoffwechsel um, wobei so wenig Energie wie möglich verbraucht wird. Beim Fasten sinkt der Blutdruck, der Kreislauf und das Herz werden entlastet, der Körper wird entwässert und das Atmen wird evtl. leichter. Es gibt jedoch auch Mediziner, die das Fasten als starke körperliche Be- und nicht als Entlastung bezeichnen. Daher wird eine Fastenkur nur empfohlen, wenn Sie absolut gesund sind. Nach mehreren Tagen werden die Eiweiß- und Fettreserven des Körpers allmählich aufgelöst. Bei diesen Stoffwechselvorgängen bilden sich Ketokörper wie Aceton, erkennbar an Mund- und Körpergeruch. Bei längerem Fasten schüttet der Körper auch Endorphine aus, um die „Hungerphase“ erträglicher zu machen. Pro Tag verlieren Fastende im Durchschnitt etwa 400 Gramm Gewicht. Zu Beginn ist dies allerdings hauptsächlich Eiweiß und damit Muskelsubstanz, sofern kein Eiweiß zugeführt wird. Bei einer kurzen Fastendauer kann dieser Verlust allerdings in kurzer Zeit wieder ausgeglichen werden. Mehrwöchiges Fasten kann jedoch auch den Herzmuskel angreifen und ist deshalb nicht zu empfehlen.

Die vier Phasen einer Fastenkur:

  1. Phase: Entlastungsphase
  2. Phase: Fastenphase
  3. Phase: Aufbauphase
  4. Phase: Gesunde Ernährung

Viele Ärzte raten ausschließlich gesunden Menschen, kuzfristig heilzufasten. Eine längere Fastenkur sollte nur unter ärztlicher Überwachung durchgeführt werden.

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